Silbermünzen

Ältere Menschen kennen Sie noch von früher, jedoch sind sie heute fast aus dem Alltag verschwunden und allenfalls bei Sammlern spielen sie eine Rolle: Die Silbermünzen. Bis in die 1970er Jahre hinein war es üblich, dass Münzen aus Silber gefertigt wurden. Doch sie wurden zunehmend von den Banken aus dem Verkehr genommen. Ein Grund hierfür war, dass die Silbermünzen nicht sicher gegen eine Inflation waren. Das bedeutet konkret, dass der Wert des Silbers der Münze gegebenenfalls höher war als der ihr aufgedruckte Wert. Ein weiterer Grund für das Einziehen dieser Münzen war der, dass die Münzen nicht automatensicher waren, beziehungsweise Automaten nicht sicher mit Silbermünzen betrieben werden konnten. Dies eröffnete Betrügern ungeahnte Möglichkeiten sich beispielsweise ungerechtfertigt an Zigaretten zu bereichern.
Doch die Zeiten der Silbermünzen im alltäglichen Zahlungsverkehr sind schon lange Geschichte und so bleiben sie nach wie vor ein Sammlerobjekt. Auch heutzutage werden noch Gedenkmünzen aus Silber herausgegeben. Die Deutsche Bundesbank gab im Jahr 2016 10-Euro-Münzen heraus mit einem Nennwert für 20 Euro. Für Sammler ist dies sicher eine interessante Angelegenheit, da nicht nur das Bargeld an sich sondern auch die Münzen immer seltener im Alltag eingesetzt werden. Silbermünzen als Wertanlage zu nutzen kann sich durchaus lohnen. Zum einen kann man mit ihnen ganz normal bezahlen, hat unabhängig von der Währung den Wert des Silbers und zudem die Möglichkeit Sammlerstücke auf Münz-Tauschbörsen wieder zu Geld zu machen.

Silbermünzen beim sondeln gefunden

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